Mein allererster Blog-Eintrag
30. April 2008Das ist er also: Mein erster Blogeintrag!!!
Es ist schon eine Leistung für einen wie mich so etwas zu bewerkstelligen aber nun ist es offiziell:
Ich bin in der Welt angekommen.
Endlich kann auch ich meine Meinung mit dem Rest der Welt teilen! Endlich bin auch ich ein pseudo-anonymer User im World-Wide-Web. Nie war es so einfach sich mit der Welt auseinander zu setzen, nie so einfach für die Welt sich mit mir zu beschäftigen. Und das ist es doch schließlich was ich will, oder nicht? Ist es nicht der Drang nach Akzeptanz der uns ins Web treibt, die Aufregung etwas Neues kennen zu lernen, jemand neues kennen zu lernen. Oder ist es schlichtweg der Zeitgeist? Dem wir nicht entfliehen können und auch gar nicht wollen, denn schließlich ist es ja neu und modern und jeder macht es. Man ist online, man kauft online, man spricht online, man informiert sich online, ja sogar leben im Netz wird durch Plattformen wie Second Life möglich. Ein zweites ganz anderes, aufregendes Leben wird uns präsentiert .Unter dem Deckmantel der Anonymität leben wir online aus, was viele im echten Leben vermissen. Online Foren und Communitys erfreuen sich immer mehr am Interesse der User. Man merkt es schon an den immer häufiger auftretenden Anglizismen wie User, Community oder Webcast. Google (und auch Yahoo, obgleich nicht ganz so erfolgreich) verdient sich eine goldene Nase an unserem Leben im Internet und zieht dabei noch unsichtbar (oder vielmehr übersehener weise) die Fäden.
Google wird (unteranderem) Manipulation vorgeworfen und trotzdem streiten sich viele um den begehrten ersten Eintrag. Das neue iPhone wirbt damit dass man auch ohne die mobilen Möglichkeiten ausgekommen ist doch wird suggestiv und wie ich finde provozierend gefragt „nur wie?!“. Gut, oder nicht? Klar, im Wandel der Zeit muss man sich anpassen und was gestern noch nicht möglich war ist heutzutage unabdingbar. Der Kapitalismus greift um ich, in Globalisierung wie im Versuch die Menschen immer abhängiger zu machen, sei es von Handys oder anderen immer kleinerund vielseitiger werdenden Geräten. Wer dachte Anfang der 90er an ein Kamerahandy? Wozu sollte das denn gut sein? Klar eine nette Spielerei aber eigentlich wäre es schon mal schön wenn man keine tragbare Telefonzelle mit sich rumschleppen müsste. In gewisser Weise, ist es wie Evolution. Es ist die Evolution des Kapitalismus. Das Komfortabelste für den Endverbraucher setzt sich am Ende durch. Das Prinzip der Unterhaltung zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben.
Werden wir also alle Sklaven unserer Bequemlichkeit? Oder sind wir es schon? Größtenteils, ja. Ich würde diese Krankheit des wohlhabenden Westens und bald auch Ostens „Amerikanitis“ nennen. Größer, weiter, schneller, höher.
Aber, ist es nicht an uns die guten Seiten des Kapitalismus und der Weiterentwicklung zu nutzen? Ist es nicht unsere Aufgabe durch den zugegeben dichten Nebel der modernen Technik zu schauen und Unterhaltung und Nutzen zu trennen? Sicherlich bieten die neuen Techniken viel Positives. Familien getrennt durch tausende Kilometer können sich sehen und sich unterhalten. Immer mehr Krankheiten werden geheilt. Naturkatastrophen werden vorausgesagt und Täter per DNS bestimmt.
Es liegt einzig und allein an uns ob wir aus der Zukunft und der Technik eine Bedrohung werden lassen oder sie sinnvoll gestalten.
Dieser erste Artikel stellt (längst nicht ausführlich genug) meine Meinung da und ist spontan entstanden, ohne besondere Quellen oder Texte zu berücksichtigen.
Ich hoffe dieses Forum nutzen zu können, meine journalistischen Fähigkeiten auszubauen und zu verbessern. Ich freue mich über jeden Kommentar und hoffe den nächsten Artikel investigativer und nicht als reine Meinungsäußerung zu schreiben.
RK